Mitmachaktion für den Naturschutz auf dem muslimischen Friedhof Seestraße

Wurzeln schlagen - Frühjahrsputz auf einem muslimischen Friedhof

Wir wollen gemeinsam Pflanzen setzen, naturnahe Strukturen schaffen und Vögel zählen. Denn: Friedhöfe sind wertvolle Lebensräumefür viele Pflanzen und Tiere! Gleichzeitig machen wir auf ein wichtigesThema aufmerksam: In Berlin fehlt es an muslimischen Friedhöfen. Wir machen uns stark für mehr Raum und Sichtbarkeit für muslimische Bestattungen.

Macht mit am Sa, 9. Mai 2026, 15 – 17h auf dem Friedhof Seestraße
Seestraße 92-93, 13347 Berlin!

Anmeldung

Die gemeinsame Aktion des Naturschutzbunds Berlin und der Berliner Bürgerplattformen wird unterstützt vom Museum für Naturkunde und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Unsere Stadt – Unsere Friedhöfe

Veranstaltung zum Muslimischen Gräberfeldern in Berlin

Wir luden am 14.2.2026 zu einer Diskussionsveranstaltung, bei der wir gemeinsam nachdenken wollten, was das Vorhandensein – oder das Fehlen von muslimischen Bestattungsmöglichkeiten in dieser Stadt bedeutet. Für die Stadt und für jeden einzelnen.
Es gab Erlebnisse von Betroffenen, einen Vortrag und Platz zum Austausch untereinander.

53 Menschen sind zu unserer Aktion in der Spore Initiative gekommen. Und zwei von ihnen haben etwas gesagt, das im Raum geblieben ist:

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Aktion für Muslimische Gräberfelder in Berlin

Es gibt viel zu wenig Möglichkeiten in Berlin, Angehörige muslimischen Glaubens wohnortnah zu bestatten. Der Bedarf steigt Jahr für Jahr, aber es geschieht zu wenig. Es müssen endlich langfristige Lösungen entwickelt werden, unterlegt mit Personal und finanzieller Ausstattung – so die Forderungen der Berliner Bürgerplattformen auf der Kundgebung am 20. September 2024 vor der Şehitlik-Moschee am Columbiadamm.

Auch Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck (Tempelhof-Schöneberg), Manfred Schubert (Berliner Landesverbände Naturschutz) und Bertram von Boxberg (12-Apostel-Kirche) unterstützten unser Anliegen aus ihrer Perspektive mit Redebeiträgen.

Ca. 200 Menschen nahmen an der Kundgebung teil.