Spree-Sprung für freien Uferweg am 4. Juli 2026

Die Bürgerinitiative (BI) Schöneweider Ufer möchte, dass endlich alle – Kinder, Familien, Studierenden und Senior:innen – einen sicheren, kürzeren und schöneren Weg zum Kaisersteg und zur HTW nutzen und keinen Umweg entlang der Hauptstraße nehmen müssen. Wir rufen deshalb zur Schwimm-Demo „Ufer frei!“ auf:

Samstag, 4. Juli 2026
11:30 Uhr

Treffpunkt: Windkraftanlage an der Wilhelminenhofstraße auf dem Campus der HTW Berlin

Unter dem Motto „Von der HTW bis zum Kaisersteg – Ufer frei!“ werden die Demonstrierenden eine Strecke von rund 550 Metern durch die Spree zurücklegen. Das Ziel ist der Platz am Kaisersteg, wo zeitgleich das beliebte Schöneweider Brückenfest eröffnet wird. Das Ziel der Schwimm-Demo: den im städtebaulichen Konzept verankerten, öffentlichen Uferweg nach fast 30 Jahren endlich Realität werden zu lassen. Wir fordern einen durchgängig öffentlich zugänglichen Uferweg. So wie er auch im städtebaulichen Konzept von 1998 vorgesehen war. Dieses Konzept wurde aber nie umgesetzt…

Walter Raffauf, Griebnitzsee für alle e.V: Es ist nicht zeitgemäß in einer Metropolregion wie Berlin, Ufer zu privatisieren. Zugang für alle an die öffentlichen Gewässer wie es auch in der Brandenburgischen Landesverfassung steht Art. 40 Abs. 3.

Rahel Friedel: Wir wohnen hier seit elf Jahren und seitdem kämpfen wir für die Freigabe des Uferwegs zwischen Brücke und HTW. Es ist das letzte Stück, das fehlt. Alle Kinder, Familien, Studierende und Senior:innen müssen immer noch neben der Hauptstraße laufen. Daher fordern wir: Ufer frei

Nils aus Oberschöneweide: Ich bin heute dabei, um lokale Projekte zu unterstützen. Nach Niederschöneweide wollen wir auch endlich Ufer frei in Oberschöneweide!

Ray Höpfner, aus Brandenburg: Mit den blauen Kreuze wollen wir Zeichen setzen für freien Zugang zu den Ufern und Gewässern. Menschen sind Ufergucker. Dies betrifft alle neuen Bundesländer, nicht nur Berlin allein. Aus Solidarität sind wir heute dabei.

Das motiviert die BI Schöneweider Ufer aktuell:

  • Immer mehr Menschen zeigen öffentlich, dass ihnen der freie Uferweg wichtig ist: Die Teilnehmerzahlen im Wasser stiegen von Jahr zu Jahr kontinuierlich an. Zuletzt waren es mehr als 210 Schwimmer:innen plus hunderte Unterstützer an Land und auf dem Kaisersteg.
  • Wir bleiben hartnäckig: Durch die anhaltenden Proteste wurde das Thema auf die höchste Bezirksebene gehoben. Die zuständige Bezirksstadträtin Dr. Claudia Leistner führte persönlich Gespräche mit den privaten Eigentümern des blockierten Ufergeländes.
  • Wir verbünden uns im Kiez und darüber hinaus: Zusammen mit starken Partnern wie den Berliner Bürgerplattformen und dem Schöne Vibes Kollektiv wurde der freie Spreezugang zu einem der wichtigsten stadtentwicklungspolitischen Themen im Südosten Berlins gemacht.

    Folgende wichtige Erfolge konnte die BI Schöneweider Ufer bisher erreichen:
  • Erstanalyse aller Ufergrundstücke in Schöneweide (2009)
  • Uferwegseröffnung unter der Spindlersfelder Brücke in Niederschöneweide (2015)
  • Uferwegseröffnung im Bereich unter der Minna-Todenhagen Brücke (2016)
  • Uferwegkonzeption Treptow-Köpenick mit Clusterung der Abschnitte aus Schöneweider Erstanalyse der BI (2017)
  • Uferweg zwischen Treskowbrücke und Kaisersteg in Niederschöneweide (Teilabschnitte fertig, kurz vor vollständiger Fertigstellung)

Pressekontakt:
Michael Kleineberg, Sprecher der Bürgerinitiative Schöneweider Ufer
E-Mail: Michael.Kleineberg@gmx.de
mobil: 0173 62 72 978

Weitere Informationen und eine Anmeldung für Schwimmer*innen und Helfer*innen gibt es hier: https://werk116.de/uferfrei
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